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Das Wandern gehört zum Törggelen wie das Anstoßen mit dem „Roter Hahn“-Bauern, der seinen Gästen im Herbst gern den neuen Jahrgang des hofeigenen Südtiroler Weins präsentiert. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Wege zum Wein

„Roter Hahn“-Bauernhöfe: Südtirols schönste Herbstwanderungen

Im Herbst färben sich die weitläufigen Weinberge
Im Herbst färben sich die weitläufigen Weinberge der „Roter Hahn“-Höfe in Südtirol in strahlendes Gelb und laden zu Spaziergängen ein. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Weitläufige Weinberge, urige Buschenschänken und historische Waalwege – Südtirols Kulturlandschaft ist geprägt von seiner reichen Winzertradition. Vinophilen bieten sich südlich des Brenners zahlreiche Wanderstrecken entlang saftiger Rebstöcke. Geeignete Ausgangspunkte und Einkehrstationen sind die Weinhöfe sowie Schankbetriebe der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ in allen Regionen des Landes. Viele Routen starten direkt ab Hof, wo der Rote, Weiße und Rosé aus Eigenproduktion nicht nur zur Törggelen-Saison verkostet werden. Mit etwas Glück begleitet auch der Weinbauer persönlich die Touren.

Meraner Land: WeinKulturWeg Marling
Rund vier Kilometer windet sich der Marlinger WeinKulturWeg entlang wenig befahrener Dorfstraßen, sanfter Weinberge und idyllischer Bauernhöfe bis zur Kellerei Meran und wieder zurück. Unterwegs finden Interessierte zahlreiche Stelen mit Infotexten zur Südtiroler Weinbaugeschichte sowie überlebensgroßes Winzer-Handwerksgerät wie die Pazeide, ein altes Messgefäß. Der Rundweg dauert etwa eineinhalb Stunden, Startpunkt ist der Kirchplatz von Marling.
„Roter Hahn“-Tipp Pardellerhof, Marling
Nur fünf Gehminuten von Marlings Ortsmitte entfernt liegt das historische Südtiroler Weingut Pardellerhof. Familie Eccli-Mitterer bietet vier geräumige Ferienwohnungen sowie abendliche Weinverkostungen im eigenen Steingewölbe. Wer die edlen Tropfen schon vor seinem Meraner-Land-Urlaub probieren möchte, kann sie bequem von zu Hause im „Roter Hahn“-Onlineshop bestellen.

Dolomiten: Oachner Höfeweg

Wie die Trauben in die Flasche kommen, erklären die Südtiroler „Roter Hahn“-Bauern gern bei einer Führung durch ihre Weinberge. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Mittelalter-Fans starten den Oachner Höfeweg am besten mit einer Führung durch den Rittersaal von Schloss Prösels bei Völs am Schlern, denn der Einstieg befindet sich gleich am Castrum Presile, wie die Burg einst genannt wurde. Danach machen sie sich auf den Weg und folgen Schildern durch Misch- und Kastanienwälder, vorbei an verschiedensten Schänken bis hinauf zum Fronthof. Vom größten, aus gotischer Zeit erhaltenen Gehöft Südtirols geht es wieder hinab in den Graben des Lausbachs, über eine kleine Hängebrücke zur Tierser Straße und ans Schnaggerkreuz. Dort oben erwartet Wanderer einer der besten Aussichtspunkte auf Südtirols berühmte Dolomitenformation und Wahrzeichen, das Schlernmassiv. Ihr Ende findet die Tour auf dem letzten Stück retour nach Prösels. Sie dauert viereinhalb Stunden auf einer Strecke von gut 13 Kilometern.
„Roter Hahn“-Tipp Fronthof, Völs
Eine Einkehr beim Fronthof in Völs am Schlern/Dolomiten ist ein Muss. Der Buschenschank von Familie Kompatscher wurde bereits mehrfach von einflussreichen Restaurantführern wie falstaff und Gault&Millau erwähnt. Getreu dem Motto „Genuss am Ursprung“ verwöhnen sie ihre Gäste mit Südtiroler Gerichten aus hofeigenen Produkten und Wein – gerade zur Törggelezeit im Herbst.

Südtirols Süden: wein.weg Kaltern
Keil und Ölleiten, Vial und Prunar, Puntara und Palurisch: Das sind nur ein paar der poetisch klingenden „Riegelnamen“, wie die verschiedenen Lagen an der Weinstraße in Südtirols Süden bezeichnet werden. Auf kalkweißen Schwellen sind sie im Boden entlang des Kalterer wein.wegs eingelassen und geben so manchem Wanderer ein Rätsel auf. Gelöst wird es mithilfe des wein.wegweisers (im Tourismusbüro erhältlich), der Infos zu Klima, Temperatur, Bodenbeschaffenheit und den jeweils angebauten Rebsorten enthält. In einer Achterschleife führt die Tour in etwa vier Stunden Gehzeit vom Dorfzentrum zum Kalterer See und in die andere Richtung nach Oberplanitzing mit seinen Weinbergen.
„Roter Hahn“-Tipp Biobauernhof St. Quirinus, Kaltern
Der wein.weg Kaltern umkreist unter anderem den Biobauernhof St. Quirinus mit seinem modernen Bauernhaus und Salzwasserpool. Der verglaste Hofladen von Familie Sinn dient gleichzeitig als Verkostungsraum für die hofeigenen Produkte und natürlich den Südtiroler Biowein, der ressourcenschonend im Niedrigenergiehaus im Ortsteil Oberplanitzing hergestellt wird.

Vinschgau: Via Vinum Venostis
Einst war das Hauptwaal-Netz durch Südtirols Westen 600 Kilometer lang. Heute folgen immer noch Teile des Vinschger Weinwegs den künstlichen Bewässerungskanälen, die typisch für die Region und seit Jahrhunderten Teil der Kulturlandschaft sind. Die fast dreistündige Wanderung startet bei Kastelbell und führt entlang des Waalwegs vorbei an Weinbergen, durch den Ortsteil Tschars und bis hinauf zum Burghügel, auf dem Schloss Juval thront. Seit 1983 nutzt Extrembergsteiger Reinhold Messner das mittelalterliche Gemäuer im Vinschgau als Sommerresidenz und für sein Messner Mountain Museum. Die Tour kann in beide Richtungen gegangen werden und ist bestens beschildert mit Infos zu Landschaft, Wein, Gastbetrieben und Kellereien.
„Roter Hahn“-Tipp Marinushof, Kastelbell-Tschars

Das Wandern gehört zum Törggelen wie das Anstoßen mit dem „Roter Hahn“-Bauern, der seinen Gästen im Herbst gern den neuen Jahrgang des hofeigenen Südtiroler Weins präsentiert. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Direkt am Startpunkt der Wanderung liegt der 2005 erbaute Marinushof in Kastelbell/Südtirol, Mitglied der Marke „Roter Hahn“ mit zwei Ferienwohnungen. Hausgäste können dort an einer Kellerführung teilnehmen und den sonnengereiften Vinschger Wein von Besitzerfamilie Pohl verkosten. Seine Qualität verdankt dieser dem trockenen Klima und den reichhaltigen Böden aus Urgesteinschiefer.

Eisacktal: Törggele-Rundweg in Neustift-Brixen
Nicht nur landschaftlich reizt der Südtiroler Törggele-Rundweg bei Brixen, sondern auch kulturhistorisch. Los geht die kulinarische Tour am Augustinerkloster Neustift und führt über mehrere Dörfer bis zum Aussichtspunkt Wetterkreuz mit Panoramablicken übers Tal auf das Kloster. Schon seit 1142 betreiben die Chorherren dort eine der ältesten Stiftkellereien der Welt. Wieder zurück auf dem mit informativen Plaketten gekennzeichneten Weinweg folgen Wanderer ein Stück der Eisack. Die letzte Etappe verläuft zurück nach Neustift mit Abzweigung zum „Roter Hahn“-Mitglied Griesserhof, der wie der gesamte Spaziergang mitten im Weinberg liegt. Die zweistündige Wanderung mit Einkehrmöglichkeiten bei weiteren Schankbetrieben der Qualitätsmarke eignet sich auch gut für Familien.
„Roter Hahn“-Tipp Griesserhof, Vahrn
Am Fuß eines steilen Rebhügels bei Vahrn nahe Brixen im Eisacktal bewirtschaftet Familie Huber ihren Buschenschank mit viel Herzblut. Das denkmalgeschützte Ensemble liegt direkt am Törggele-Rundweg. Neben Südtiroler Bauernkost sind besonders die hofeigenen Weine ein Genuss. Ihren individuellen Charakter erhalten sie durch die speziell ausgesuchten Einzellagen.

Weitere Auskünfte
„Roter Hahn” – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund
K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen
Fon +39 0471 999325    info@roterhahn.it    www.roterhahn.it

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